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Magische Momente .
Es handelt sich um kleine Flash-Animationen oder animierte Bilder, die dabei helfen, ein wissenschaftliches Gesetz zu illustrieren. Sie sorgen für Abwechslung in einer Theoriestunde, und die Schüler können sich die Animationen sooft und wann sie wollen ansehen. Manchmal sind die Ergebnisse deutlicher, als in einem Experiment und Graphiken tragen besser zur Erklärung bei als Overhead-Folien.
z.B.
Diffusion animation (animierte Diffusion)
HIV lifecycle (HIV Lebenszyklus)
Mouse Lab Genetic Ratios (Anteil an genetischen Mauslaboren)
IB Animated lesson on plasma membranes and transport (animierte Stundenbilder über Plasmamembranen und Transport)
Lehrplanerweiterung.
Es gibt viele Websites, die die Schüler auf Beispiele in Textbüchern aufmerksam machen, indem sie sie aus der Perspektive eines jungen Menschen erklären, der das Geschehen hautnah miterlebt. Ich bin überzeugt davon, dass Textbücher immer ihren Platz im Bildungsbereich haben werden. Wir haben auch nicht auf das Radio verzichtet, nur weil der Fernseher erfunden wurde.
z.B. Die Verschmutzung des Minimata-Sees in Japan 1953 in unseren Textbüchern kann mit der Zyanid Verschmutzung des Rheins 2000 durch bereits bestehende Websites auf meiner Unterrichtswebsite verbunden werden.
Das Herumprobieren mit Schädlingsmittel kann Schädlinge unter Kontrolle halten. Doch wenn sich diese nicht rasch reduzieren, können sie in anderen Tieren und der Nahrungskette grobe Schäden anrichten. Beantwortet die Fragen (a - l) im Buch auf Seite 8-9. Kontrolliert eure Antworten Vergleich der Katastrophe im Rhein im Februar 2000 mit der in Minamata 1953. Für Details, klickt bitte auf die Links. |
Arbeitsaufgabe: Verfasse einen Bericht, in dem du erklärst, wie sich Gifte ihren Weg durch die Nahrungskette bahnen, welche Auswirkungen dies 1953 in Japan hatte und welche Vorkehrungen 2000 in Europa getroffen wurden. |
Belohnung und Korrektur.
Zur Belohnung von fleißigen Schülern und zur Festigung und Wiederholung des Unterrichtsstoffes, findet man im Web viele gute Rätsel, Quizzes und Wettbewerbe. Mit Hilfe von 'Hot potatoes' und anderen Shareware Werkzeugen (LINK) kann man diese sogar selbst erstellen. Schüler können ein Quiz beliebig oft wiederholen - bis sie ihre Antworten richtig geben können. Anreiz dafür ist eine Rangliste am Ende der Seite.
The Stroop Test in a nervous sytem topic (Stroop Test, Nervensystem)
Reeko's Mad Science Lab (Reekos Mad Science Labor)
Planet Science has many other examples (Planet Science hat viele weitere Beispiele)
Seiten anzeigen .
Eine Website zu erstellen ist eine gute Möglichkeit, um Schülerarbeiten zu präsentieren und gute Beispiele für das nächste Jahr zu liefern. Dies motiviert die Schüler und sie können ihre Arbeiten den Eltern und Großeltern präsentieren. z. B. Power Point Präsentationen http://www.intst.net/humanities/dfa_web_sample/1_induct_/polly_arscott_files/frame.htm
Hypothesenforschung.
Schüler haben oft Probleme, in Büchern Beweise für eine aufgestellte Hypothese zu finden. Die unermessliche Anzahl und Vielseitigkeit von Websites garantiert die Existenz von Artikeln zu beinahe jeder Hypothese. Wenn der Schüler dieses Beispiel findet, kann er seine gute Idee als wissenschaftliche Hypothese untermauern. Die Schüler werden mit jeder Suchmaschine umgehen können, wenn sie die Funktionalität kennen. Achtung: die Schüler benötigen zu Beginn ein ganz bestimmtes Ziel und individuelle Unterstützung, ansonsten verbringen sie Stunden damit, irrelevante Websites zu durchsuchen.
z.B. Um zu überprüfen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und dem Lungenvolumen besteht, gab ein Schüler 'Lungenkapazität' Geschlecht bei www.google.com ein und hat diesen Link auf der ersten Seite gefunden:
Zusammenfassungen
Wenn Schüler regelmäßig eine bestimmte Seite besuchen, kann man durch einen einfachen Hyperlink einen 'magischen Moment' erreichen. Die Anweisungen bestimmte Seiten im Buch zu lesen gehen einher mit der 'Lehrplanerweiterung'. Wenn ein Schüler die gestellten Aufgaben rasch erledigt hat, weiß er genau wo er qualitativ hochwertige Lehrplanressourcen finden kann. Schüler können das 'Quiz' oder die 'Wiederholungsfragen' ausprobieren oder einfach die nächsten Aufgaben auf der Website erledigen. z.B. Hier findet man weiterführende Aktivitäten auf meiner Unterrichtswebsite: http://www.intst.net/humanities/dfa_web_sample/01_cells_enzymes/1_cells_main.html
Realistischer Weise eignet sich der Einsatz von Computern für ein praktisches Experiment in einem überfüllten Labor nicht besonders. Ein Buch und ein Aufgabenzettel ist angebrachter wenn das Risiko besteht, chemische Substanzen auszuschütten. Nach dem Experiment können die Schüler den Computer verwenden. Sie kopieren sich die Methode von der Lehrerwebsite, fügen sie in Word ein, fügen ihre eigene Ergebnisse hinzu und vervollständigen die Analyse, Zusammenfassung und Evaluierung mit der Unterstützung, die der Lehrer auf seiner Website anbietet.
Schüler verbringen machmal nur eine Unterrichtsstunde pro Monat in einem 'Computerraum'. In einer derartigen Situation kann man eine der fünf beschriebenen Methoden einsetzten. Es kann sehr zeitaufwändig sein, den Schülern beizubringen, wie man Webadressen im Browser eingibt, vor allem wenn sie paarweise arbeiten und die Buchstaben auf der Tastatur nicht finden. Ein Link zu einem Stundenbild auf der Homepage der Schüler würde dabei Zeit sparen und außerdem wären die Materialien auch für Kollegen verfügbar.
Die Verwendung von Websites statt der Aufbewahrung von Stundenbildern und Arbeitsplänen in Wandschränken ist nur eine von vielen Verbesserungen: Der Wandschrank ist nicht mehr ausschließlich mein 'Hoheitsgebiet'. Ich freue mich darüber, wenn Kollegen und Schüler - zu Hause oder in der Schule - meine Online- Unterrichtsmaterialien ansehen und davon profitieren können. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Kopien sich nicht dezimieren. Mein einziges Problem, das ich von meinem Wandschrank übernommen habe, ist die Tatsache, dass meine Website nie aufgeräumt ist. Ich scheine dafür einfach keine Zeit zu finden. Unglücklicherweise ist meine Unterrichtswebsite im Moment durch ein Passwort geschützt, doch ich habe einige Beispiele am öffentlichen Server publiziert:
http://www.intst.net/humanities/dfa_web_sample/index.htm
http://www.intst.net/humanities/dfa_web_sample/1_induct_/1_induct_main.html
http://www.intst.net/humanities/dfa_web_sample/pollution/pollution_main.html
David FAURE, Toulouse 2002