Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Europäischen Mobilitätswoche, wird auch heuer eine derartige
Veranstaltung vom 16. bis 22. September organisiert.
Durchschnittlich leben rund 75% der europäischen Bevölkerung in Städten. Kinder, die in städtischen Regionen
aufwachsen, können alle Vorteile dieses Lebens genießen, müssen jedoch auch lernen, wo sie sicher spielen können.
Leider sind die meisten Straßen nicht sicher für Kinder. Der Verkehr stellt ein permanentes Risiko dar. Trotzdem
sollten sie mit ihren Freunden im Freien spielen können.
Gute Verkehrspolitik, die Rücksicht auf die Bedürfnisse junger Menschen nimmt, ist nicht nur für die soziale
Entwicklung sondern auch für das gesundheitliche Wohlbefinden der Kinder unerlässlich. In den meisten Städten können
Kinder nicht auf den Straßen spielen oder sich zu nahe am Verkehr aufhalten. Die Eltern bringen ihre Kinder im Auto
zur Schule. Es wäre viel besser, würden die Jugendlichen zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Schule kommen. Durch die
Autofahrt treffen sie keine Freunde und es wird ihnen die Möglichkeit täglicher körperlicher Betätigung genommen.
Fehlende körperliche Betätigung ist die Hauptursache für Gewichtsprobleme - vor allem Fettleibigkeit. Kinder, die
zur Schule geführt werden, sind von ihren Eltern abhängig. Sie gehen gehen nirgendwohin zu Fuß und wenn sie alt genug
sind, fahren sie mit dem Auto.
Die Europäische Mobilitätswoche möchte Stadtverwaltungen Dienste und Ideen anbieten, um die Städte für die
'Entscheidungsträger von morgen' - die Kinder - sicherer zu gestalten.