Eine slowenische und eine österreichische Schule haben beschlossen, auf Grundlage des Pädagogikmodells von Freinet, Schwestern zu werden. Dieses Modell wird von Schulklassen eingesetzt, die sehr weit entfernt situiert sind, und Informationen über Fremdsprachen, Geographie und Geschichte austauschen möchten. Die moderne Pädagogik empfiehlt, den traditionellen Unterricht mit den Möglichkeiten des WWW zu kombinieren, um effizientere Ergebnisse zu erzielen und den Schülern tatsächliche Erfahrungsberichte liefern zu können.
Susanne Pratscher ist die Koordinatorin der österreichischen Schulen und hat eine Projektwebsite für myEUROPE und den Europäischen Frühling eingerichtet. Sie berichtet:
'' Janja Jakoncic Faganel und ihre Kollegin Nika Veronek besuchten uns mit ihren 29 Schülern vom 19. bis 23. April 2004 in Wien. Wir hatten zuvor via E-Mail unsere Mobiltelefonnummern ausgetauscht und so konnte ich mich um rund 11.00 Uhr, mitten in einer Deutschstunde, über einen Anruf von Janja freuen. Auch für die Schüler bedeutete das großen Spaß! Normaler Weise müssen die Telefone während des Unterrichts abgestellt werden, doch ich hatte meines eingeschaltet, da ich Janjas Anruf erwartete.
Ich traf sie und ihre Schüler zum ersten Mal am Montag Nachmittag vor der Universität. Sie hatten einen Führer und einen Busfahren, die beide Toni hießen und die ihnen bereits vor unsrem Treffen den Prater gezeigt hatten. Wir fuhren mit dem Bus zum Busparkplatz auf dem Schwedenplatz. Von dort gingen wir zu Fuß in die Innenstadt und unsere slowenischen Gäste erhielten einen ersten Eindruck der Wiener Altstadt. Ich begleitete sie zu ihrem Hotel, wo wir gemeinsam zu Abend aßen. Zu dieser Zeit waren alle schon sehr müde.
Am Dienstag begleiteten Janja und Nika ihre Schüler zu uns in die Schule. Wir führten unsere Gäste durch die Schule, um ihnen einen Eindruck von unserem Gebäude zu verschaffen. Sie waren besonders von unserem Trainingsbüro begeistert! Da das Gimnazija Poljane ein Gymnasium ist, kennen sie keine derartigen Einrichtungen.
Am Nachmittag führten unsere Schüler die slowenischen Gäste durch den ersten Bezirk, wo eifrig Souvenirs eingekauft wurden.'