Vittoria Di Fabio unterrichtet in Rom, Italien. Sie nahm mit ihren Schülern in den letzten beiden Jahren am Europäischen Frühling teil. In diesem Artikel beschreibt sie, wie beide Veranstaltungen ihre Schüler beeinflussten und wie der Europäische Frühling europäische Schulen näher miteinander in Kontakt brachte.
An den beiden Initiativen nahmen tausende Lehrer teil. Alle arbeiteten unterschiedlich - verfolgten jedoch ein gemeinsames Ziel. Jeder weiß wie schwierig es ist, Theorie und Praxis miteinander zu vereinen, Enthusiasmus in Realitäten umzuwandeln und Vielfältigkeit zu vereinen - und dennoch haben wir 25 Nationen es geschafft, unsere Versprechen einzulösen und unsere Pflichten zu übernehmen.
Jeder Lehrer, der am Europäischen Frühling teilgenommen hat weiß, dass nach der 5. EU-Erweiterung noch ein weiter Weg vor uns liegt. Die Initiative hat gezeigt, dass durch eine derart beispiellose Zusammenarbeit Jugendliche aus jeder Region Europas die Möglichkeit hatten, sich Gehör zu verschaffen.
Den Lehrern des Europäischen Frühlings standen wichtige pädagogische Berater zur Seite, die ihnen bei der Integration verschiedenster Unterrichtsaktivitäten in den Lehrplan halfen. Und trotzdem kann in den meisten europäischen Schulen im täglichen Leben weder das Konzept der Einheit in der Vielfalt noch das der Europabürgerschaft umgesetzt werden. Die meisten europäischen Jugendlichen müssen noch viel lernen!
Beide Ausgaben des Europäischen Frühlings boten breitgefächerte Initiativen, die europäische Jugendliche auf ihre Rolle in einem neuen Europa mit neuen Bedürfnissen vorbereiteten. Die Teilnahme an derartigen Veranstaltungen ist unbezahlbar, denn die Schüler lernen die nötigen Grundlagen für eine aktive Europabürgerschaft der Zukunft.